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Am 05.06.2011 veranstaltete der HGSN
auf dem Vereinsgelände in Nürnberg ein Obedience-Seminar, um hierdurch
einmal in diesen Bereich des „Gehorsams“ hinein zu schnuppern. Für diese
Veranstaltung wurde als Fachreferent der Leistungsrichter für Obedience im
BLV Rudolf Bartlang geladen. Gleich an dieser Stelle ergeht an ihn ein
herzlicher Dank aller Teilnehmer, Zuschauer und Ausrichter wegen der
hervorragenden sachlichen und äußerst fachlichen Darbietung seinerseits
während des gesamten Seminars. „Kurz und bündig: Es war suuuuuuuper !!!!!“
Im Vorfeld der Veranstaltung war zu
spüren, dass die Teilnehmer und auch die Zuschauer zum Teil sehr skeptisch,
aber auch erwartungsvoll der Sache entgegen sahen, da fast keiner bislang
weder theoretisch noch praktisch mit dieser „Hohen Schule“ der Unterordnung
– wie Obedience auch bezeichnet wird – etwas zu tun hatte. Vom Anfang bis
zum Ende zog Rudi Bartlang die 8 Teilnehmer des Seminars und die Zuschauer
in seinen Bann und schon nach kurzer Zeit war für alle klar, dass auch diese
Art des Hundesports eine äußerst interessante und sinnvolle Beschäftigung
und auch Herausforderung für Zwei- und Vierbeiner darstellt.
Zu Beginn des Seminars gegen 09.00 Uhr
wurde zunächst ein gemeinsames Frühstück in der Vereinshütte eingenommen.
Hier begann gleich Rudi Bartlang mit einer theoretischen Einführung in die
Grundlagen, die besonderen Fachbegriffe, Ringstewards, Klassen, u.a..
Bei herrlichem Wetter ging es dann ins
Freigelände und die Teilnehmer konnten mit ihren Vierbeinern unter Anleitung
von Rudi Bartlang zunächst die ersten Übungen der „Beginner“, wie z.B.
„Verhalten gegenüber anderen Hunden“, „Stehen und Betasten“, „Ablage in der
Gruppe“ u.a. durchspielen. Da Hunde der unterschiedlichsten
Ausbildungsstufen (ohne bis VPG3) und im Alter zwischen 5 Monaten und 11
Jahren teilnahmen, war jede einzelne Übung immer wieder eine neue
Herausforderung.
Nach einer kurzen Mittagspause bei
herzhaftem Chili-Topf gab es eine Vorstellung der einzelnen Hilfsmittel die
für die weiteren Übungen auch in den Klassen 1-3 und für Prüfungen benötigt
werden. Besonders wurde auch die „Box“ (Viereck) erläutert, die schon ab der
Beginnerklasse eine große Rolle spielt. Nach dieser Theorie waren nun die
Teilnehmer zu Trockenübungen ohne ihre Vierbeiner aufgerufen. Hier ging es
darum aufzuzeigen, gleichmäßig, dem Hund angepasst u.a. die Freifolge auch
mit Schrittwechsel und nach Anweisung des Ringstewards durchzuführen.
Jetzt waren wieder die Teams gemeinsam
gefordert und jeder konnte mit seinem Hund die „Box“ in Angriff nehmen und
hier die Übung je nach Ausbildungsstand versuchen. Nach kurzer Pause bei
leckeren Kuchen und Torten ging es dann auch gleich wieder weiter mit
verschiedenen Übungen, wie das „Bringen“ oder auch für die „Anfänger“ das
„Vorsitzen“ u.a.. Durch den Schritt für Schritt Aufbau bei jeder Übung von
Rudi Bartlang meisterten alle Teilnehmer die an sie gerichteten
Anforderungen, bzw. Übungsversuche mit Zufriedenheit.
Zum späten Nachmittag zogen sich die
Wolken über dem Hundeplatz vollständig zu und trotz Donner und zahlreichen
Blitzen fielen lediglich ein paar Tropfen Wasser zu Boden. So konnte man bis
zum Abend intensiv weiterarbeiten und die Teilnehmer und Zuschauer
verabschiedeten sich dann bei Rudi Bartlang mit einem kleinen Versprechen
von ihm, erneut auf Einladung sehr gerne wieder zu kommen.
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