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Nur für Mitglieder

 

 

Eine gezielte Ausbildung und sportliche Betätigung kommt den elementaren Bedürfnissen des Hundes entgegen und bietet ihm in unserer unnatürlichen Menschenumwelt einen Bereich, in dem er seine angeborenen Fähigkeiten und Triebe optimal ausleben kann.

Das Rudelverhalten bzw. die Einordnung des Hundes werden dadurch positiv beeinflusst, steuerbar und verlässlich. Gleichzeitig erweitert der Hundeführer seinen kynologischen Sachverstand (Hundepsychologie, Gesundheit ...). Nebenbei wird seine Selbstdisziplin, Geduld und Einfühlungsvermögen gestärkt. 

Hund und Hundeführer wachsen dabei zu einem echten Team zusammen.

Der HGSN bietet eine fundierte Ausbildung zum Begleit-, Schutz- und Fährtenhund.

 

 

Begleithundausbildung

 

Die Begleithundprüfung geht allen anderen Prüfungen voraus.

Zunächst wird bei der "BH" die Unbefangenheit gegenüber einer Menschengruppe und dem Richter, der den Hund anfasst, überprüft. Dann folgt der Unterordnungsteil, in dem bestimmte Grundkommandos wie "Fuß", "Sitz" und "Platz" in verschiedenen Anwendungen ausgeführt werden.

Zum Schluss muss der Hund im Verkehrsteil seine Verträglichkeit gegenüber anderen Straßenverkehrsteilnehmern beweisen. 

An diesen praktischen Teil schließt sich noch ein kleiner theoretischer Teil an, in dem der Hundeführer einige Fragen zum Hund und dessen Haltung beantworten muss.

 

Die BH ist also nicht nur die vorgeschriebene Grundlage für andere Prüfungen, sondern auch ein Nachweis dafür, dass der Hund den so absolut notwendigen Grundgehorsam besitzt. Daher ist es zumindest bei Hunden ab einer gewissen Größe ratsam, wenigstens eine BH abzulegen, auch wenn keine weiteren Ambitionen im Hundesport bestehen.

Mit der Ausbildung zum Begleithund beginnen wir spielerisch mit 6 Monaten. Zunächst einmal soll der Hund lernen, dass die Unterordnung Spaß macht. Danach erst kommen die Übungsteile für die BH dazu. Die Begleithundprüfung kann frühestens mit 15 Monaten abgelegt werden.

 

 

 

 

Vorschriftsmäßiges und aufmerksames "Bei-Fuß-Gehen".

 

 

 

 

Schwungvoll und aufmerksam.

 

Vielseitigkeitsausbildung für Gebrauchshunde


Die Gebrauchshundausbildung setzt sich aus den drei Sparten Fährte, Unterordnung und Schutzdienst zusammen. 

Es können drei aufeinanderfolgende Prüfungen, nämlich VPG 1, VPG 2 und VPG 3 (früher SchH) mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad abgelegt werden.

 

Fährtenübung Fährte:   
In der Fährte nutzen wir die vorhandene Nasenveranlagung des Hundes. Er muss eine vom Hundeführer (Eigenfährte, VPG 1) oder von einer Fremdperson (Fremdfährte, VPG 2 und 3) gelegte Fährte mit Richtungsänderungen ausarbeiten und die ausgelegten Gegenstände anzeigen. 
Mit dem Fährten kann schon in einem Alter von ca.10 Wochen begonnen werden. 
Entgegen der verbreiteten Meinung, dass dem Hund dadurch erst beigebracht wird, wie er Hasen, Rehe oder Katzen aufspüren kann, bietet die Fährtenarbeit dem sonst unterbeschäftigten Hund eine Möglichkeit, seine Anlagen positiv zu nutzen.
Außerdem muss der Hund auch in der Fährte Kommandos befolgen und darf nicht einfach tun, was er will.

Einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Vorteil bietet die Sucharbeit dadurch, dass sie den Hund sowohl körperlich als auch geistig fordert, was ihn selbst im fortgeschrittenen Alter noch jung hält!

 

Unterordnung:

Die Unterordnung der Vielseitigkeitsprüfung besteht zum einen aus dem Unterordnungsteil der BH (Leinenführigkeit, Freifolge, Sitzübung, Platzübung, Schuss und Ablegen), zum anderen aus der Stehübung, verschiedenen Formen des Bringens (ebenerdig, über die Hürde und über  die Schrägwand) und dem Voraus (je nach Prüfungsstufe der VPG 1, 2 oder 3). 

Die Ausbildung zur Vielseitigkeitsprüfung schließt sich an die oben genannte Begleithundausbildung an.

 

Das ist kein vorschriftsmäßiges "Bring", weil der Hund zum Fotografen schaut!

Übung "Stellen und verbellen"

Schutzdienst:

Im Schutzdienst hat der Hund die Gelegenheit, sich auszutoben und mögliche vorhandene Aggressionen abzubauen. 

Wenn der Hund sauber über den Beutetrieb aufgebaut wird, bezieht sich sein Trieb ausschließlich auf die Beute (sprich den Lappen, die Beißwurst oder den Schutzarm), und nicht auf den Menschen. 

Der Hund ist sich sicher, was er tun darf und kommt gar nicht auf die Idee, den Menschen als Ziel seiner Aktionen zu sehen. 

Im Laufe der Ausbildung kommt noch der Gehorsam hinzu, ohne den der Hund keine VPG-Prüfung bestehen kann. Der bei jedem Hund mehr oder weniger vorhandene Beutetrieb wird also gefördert, aber gleichzeitig in kontrollierbare Bahnen gelenkt.

 

Fährtenhundausbildung


Wenn der Hund den Spaß am Suchen gelernt hat und die nötige Kondition  besitzt (ebenso der Hundeführer), kann man zusammen eine Fährtenhundprüfung machen. Hier gibt es die beiden Stufen FH 1 und FH 2, die sich hauptsächlich in Länge und Schwierigkeit unterscheiden. 

So eine FH ist eine enorme Leistung des Hundes, da die gut über 1000 Schritte umfassende Fremdfährte vor dem Absuchen drei Stunden liegen muss, über verschiedene Geländearten und mindestens einen Weg führt, und mit einer sogenannten "Verleitungsspur" (eine Person kreuzt den abzusuchenden Fährtenverlauf) versehen ist. 
Je nach Schwierigkeitsstufe besteht sie aus Geraden und Winkeln oder zusätzlich noch aus Bögen und spitzen Winkeln.

 

Nur der Hund kann ohne Gummistiefel fährten.

Gegenstand gefunden!

Selbstständig und mit tiefer Nase dem Fährtenverlauf folgen.

 

 

Nachfolgend einige Bild-Impressionen zur Ausbildung in Fährte ...  
(Miniaturansichten können durch Anklicken vergrößert werden).

 

Warten aufs Suchen. Erst mal abwarten, die Fährte muss "liegen"! Dürfen wir endlich anfangen mit Suchen?
Alle suchen ... ... vorschriftsmäßig ...

... mit tiefer ...

... Nase!

Leine langsam rauslassen!

So ists brav!

Weiter gehts!

 

... und Unterordnung.

 

Gleich gehts los mit "Fuß". Aufmerksames "Fuß". Schwungvolle Kehrtwendung. Gut gemacht!

Perfektes "Fuß".

Verdientes Lob.

Welche Übung solls denn heute sein?

Mit Schwung über den Platz.

Belohnungsspiel macht beiden Spaß.

 

 

 

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Ansprechpartner für Übungsbetrieb und Welpenschule:
 1. Vorsitzende Rosemarie Degenbeck   09195  7202  oder   0173 3934211,
an Übungstagen nur 0173 3934211 oder Übungsplatz  0911 5299336


Infotexte: Birgit Degenbeck, Helmut Oppelt, Renate Schreiner
Fotos: Helmut Oppelt, R. Schreiner, Eva Trummer  u. v. a.
 
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